
Es ist nicht einfach, die Gründe des Erfolgs unserer genossenschaftlichen und unternehmerischen Realität in wenigen Worten darzustellen. Zusammenfassend könnte man vielleicht folgende Schlüsselelemente aufzeigen:
Die entscheidende Führungsrolle von Arizmendiarrieta, der dieses Experiment mit Weitblick vorantrieb und bei der Umsetzung seiner Ideen großen Einfluss auf Schüler und Anhänger hatte. Der personenorientierte Charakter der Genossenschaft, bei dem der Mensch und nicht das Kapital im Vordergrund steht.
Dies bedeutet in der Praxis eine weitgehende Einbeziehung des Genossenschaftlers in seine Genossenschaft, durch direkte Teilhabe am Kapital und an der Führung des Unternehmens. Dies trägt zu einem positiven Klima des Konsens und der Kooperation bei.
Die eindeutig betriebswirtschaftliche Ausrichtung der genossenschaftlichen Realität, die die Rentabilität des Unternehmens und die Effizienz eines durchgeplanten, rigorosen und anspruchsvollen Managements zu einer Prinzipienfrage macht.
Die erneute Investition praktisch aller erwirtschafteten Erlöse.
Kontinuierliche Anpassung an die Veränderungen der externen Gegebenheiten. Die Schaffung wirksamer Instrumente der Kooperation untereinander: im Finanzbereich, bei der sozialen Absicherung, auf dem Sektor Innovation und F+E, beim koordinierten Management von Beschäftigung und Krisensituationen.
Ein weiteres Schlüsselelement für den Erfolg des Experiments von Mondragón ist nicht zuletzt die Bedeutung, die von Anfang an der Bildung zugemessen wurde. Dies bezieht sich sowohl auf die Regelausbildung, wie sie an unseren Universitätsfakultäten und Berufsschulen durchgeführt wird, als auch auf die ständige Weiterbildung in Verbindung mit beruflicher Umschulung und Perfektionierung.
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